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	<title>Manfred Fenn &#187; Fragen nach dem Sein</title>
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		<title>Fragen nach dem Sein</title>
		<link>http://www.manfredfenn.de/2010/01/23/fragen-nach-dem-sein-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 23:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Fenn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen nach dem Sein]]></category>
		<category><![CDATA[Eden]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[So ist es, oder so oder anders. Doch Erkenntnis ist es allemal.
Erster Teil
Ich bin ein Lichtlein und leuchte den um mir herumliegenden Raum aus.
Ich habe deshalb die absolute Erkenntnis dessen, was sich um mich herum zeigt.
Doch um das gesamte Lebensspiel auszuleuchten und zuerkennen, müsste ich viel stärker leuchten.
So stark müsste ich leuchten, dass ich, nur als Beispiel, das ganze Wembleystadion ausleuchten könnte.
Ich bin aber nur ein Teelicht.
Zweiter Teil
Nun müsste ich mich mit anderen Teelichtern zusammentun, um stärker zu leuchten.
Doch die sind alle damit beschäftigt, nicht so stark zu leuchten, damit sie länger leben.
Um Erkenntnis zu erlangen, müssten die Teelichter sich zu vielen bunten großen Strahlern zusammentun.
Doch die verschiedenfarbigen wunderschönen bunten Strahler sind oft sehr heiß und wenn diese dann noch zusammenrücken, schmelzen sie dahin und ihr Licht erlischt.
Dritter Teil
Unerkanntes und Unbekanntes kennt man nicht. Also wird uns die Erkenntnis eben jenem unbekannten &#8220;Neuen&#8221; sprich dem &#8220;Anderen&#8221; gegenüberstellen. Oh ja, dann stehen wir vielleicht vor dem Garten Eden &#8211; oder vor dem Nichts.
Egal?
Um das Nichts zu wissen, heißt, nicht mehr hoffen können.
Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Das Lichtlein wabert dann noch ein wenig in schwarzgrauer Depression.
Ist es also Anlass genug, uns wie die Lemminge auf den Weg zu machen, zu suchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		H2 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 0.38cm; widows: 0; orphans: 0 } 		H2.western { font-family: "Times New Roman", serif; font-size: 10pt } 		H2.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode"; font-size: 10pt } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 10pt } 		H1 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 0.31cm; text-align: justify; widows: 0; orphans: 0 } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif; font-size: 10pt } 		H1.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode"; font-size: 10pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 10pt } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->So ist es, oder so oder anders. Doch Erkenntnis ist es allemal.</p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="font-size: small;">Erster Teil</span></h2>
<p style="text-align: left;">Ich bin ein Lichtlein und leuchte den um mir herumliegenden Raum aus.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe deshalb die absolute Erkenntnis dessen, was sich um mich herum zeigt.</p>
<p style="text-align: left;">Doch um das gesamte Lebensspiel auszuleuchten und zuerkennen, müsste ich viel stärker leuchten.</p>
<p style="text-align: left;">So stark müsste ich leuchten, dass ich, nur als Beispiel, das ganze Wembleystadion ausleuchten könnte.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin aber nur ein Teelicht.</p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="font-size: small;">Zweiter Teil</span></h2>
<p style="text-align: left;">Nun müsste ich mich mit anderen Teelichtern zusammentun, um stärker zu leuchten.</p>
<p style="text-align: left;">Doch die sind alle damit beschäftigt, nicht so stark zu leuchten, damit sie länger leben.</p>
<p style="text-align: left;">Um Erkenntnis zu erlangen, müssten die Teelichter sich zu vielen bunten großen Strahlern zusammentun.</p>
<p style="text-align: left;">Doch die verschiedenfarbigen wunderschönen bunten Strahler sind oft sehr heiß und wenn diese dann noch zusammenrücken, schmelzen sie dahin und ihr Licht erlischt.</p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="font-size: small;">Dritter Teil</span></h2>
<p style="text-align: left;">Unerkanntes und Unbekanntes kennt man nicht. Also wird uns die Erkenntnis eben jenem unbekannten &#8220;Neuen&#8221; sprich dem &#8220;Anderen&#8221; gegenüberstellen. <em>Oh </em>ja, dann stehen wir vielleicht vor dem Garten Eden &#8211; oder vor dem Nichts.</p>
<p style="text-align: left;">Egal?</p>
<p style="text-align: left;">Um das Nichts zu wissen, heißt, nicht mehr hoffen können.</p>
<p style="text-align: left;">Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p style="text-align: left;">Das Lichtlein wabert dann noch ein wenig in schwarzgrauer Depression.</p>
<p style="text-align: left;">Ist es also Anlass genug, uns wie die Lemminge auf den Weg zu machen, zu suchen &#8211; eben jenem angepriesenen ultimativen Kick zu folgen &#8211; oder ist es besser, unser Lichtlein wohl behütet gemeinsam mit einem zweiten Lichtlein (evtl. noch ein/zwei kleine, junge Flämmchen entzündend) ausflackern zu lassen?</p>
<h2 style="text-align: left;">&#8212;</h2>
<p style="text-align: left;">Und darüber kannst Du nun meditieren &#8211; wenn Du es ernst nimmst. Wenn nicht, hat&#8217;s halt keinen Sinn. (Für Dich)</p>
<h1 style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Manna</span></h1>
<p style="text-align: left;">(Ich schreib mich fett, denn ich bin wichtig. Ohne mich gäbe es das Ganze hier nicht. Wenn es mich nicht gibt, gibt es nichts. Und der Beweis des Gegenteils kann mir nicht erbracht werden.)</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
 
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