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	<title>Manfred Fenn &#187; Über Prostitution</title>
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		<title>Über Prostitution</title>
		<link>http://www.manfredfenn.de/2010/01/23/uber-prostitution/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 23:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Fenn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Prostitution]]></category>
		<category><![CDATA[Aristippos]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Indem man mit Geld bezahlt hat, ist man mit jeder Sache am gründlichsten fertig, so gründlich, wie mit der Prostituierten nach erlangter Befriedigung.
So empfindet man auch umgekehrt am Wesen des Geldes selbst etwas vom Wesen der Prostitution.
(nach Simmel, Philosophie des Geldes)
Aristippos von Kyräne 
hat einmal gesagt: 
Wenn Du zur Lais gehst (eine damals für ihre Schönheit und Technik sehr berühmte und gerühmte Hetäre), so ist das keine Schande.
Wenn Du zur Lais gehen musst und zurückkommst und immer an die Lais denkst und wieder gehen musst, dann ist es eine Schande. 
&#8220;Ich besitze, doch ich werde nicht besessen.&#8221; 
Wenn Du nicht gehst, weil Du Dich zum Asketen erzogen hast, dann ist das genau so bedenklich, denn das weist darauf hin, dass Du Dich vor Dir selber fürchtest. 
&#8220;Herr der Lust ist nicht, wer sich ihrer enthält, sondern wer sich ihrer zu bedienen weiß, ohne sich von ihr fortreißen zu lassen.&#8221;

 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Indem man mit Geld bezahlt hat, ist man mit jeder Sache am gründlichsten fertig, so gründlich, wie mit der Prostituierten nach erlangter Befriedigung.</p>
<p>So empfindet man auch umgekehrt am Wesen des Geldes selbst etwas vom Wesen der Prostitution.</p>
<p>(nach Simmel, Philosophie des Geldes)</p>
<div id="attachment_567" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.manfredfenn.de/wp-content/uploads/2010/01/Schwarzarbeit.png"><img class="size-full wp-image-567 " title="Schwarzarbeit" src="http://www.manfredfenn.de/wp-content/uploads/2010/01/Schwarzarbeit.png" alt="Schwarzarbeit" width="500" height="505" /></a><p class="wp-caption-text">Schwarzarbeit</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial Unicode MS,Arial,sans-serif;"><strong><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Aristippos von Kyräne</span></span></strong><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">hat einmal gesagt: </span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wenn Du zur Lais gehst (eine damals für ihre Schönheit und Technik sehr berühmte und gerühmte Hetäre), so ist das keine Schande.<br />
Wenn Du zur Lais gehen musst und zurückkommst und immer an die Lais denkst und wieder gehen musst, dann ist es eine Schande. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">&#8220;Ich besitze, doch ich werde nicht besessen.&#8221; </span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wenn Du nicht gehst, weil Du Dich zum Asketen erzogen hast, dann ist das genau so bedenklich, denn das weist darauf hin, dass Du Dich vor Dir selber fürchtest. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #333333;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">&#8220;Herr der Lust ist nicht, wer sich ihrer enthält, sondern wer sich ihrer zu bedienen weiß, ohne sich von ihr fortreißen zu lassen.&#8221;<br />
</span></span></span></p>
 
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