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	<title>Manfred Fenn &#187; 001 &#8211; Forderungen an den Deutschen Bundestag</title>
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		<title>Dieser Forderungskatalog wurde dem Untersuchungsausschuss Kundus – Verteidigungsausschuss vorgelegt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 01:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Fenn</dc:creator>
				<category><![CDATA[001 - Forderungen an den Deutschen Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsausschuss]]></category>

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Der Untersuchungsausschuss Kundus möge feststellen:
 
1) dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.
 2) ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 berichtete von 4 entführten Personen.
 3) dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.
 4) dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus einen militärischen Erfolg zu erzielen.
&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;
Fußnote
Wenn ein Mensch einen anderen versehentlich getötet hat (z.B. bei einem Verkehrsunfall) leidet er häufig unter der Schuld, unter dem Bild, das ihn immer wieder einholt. Viele, denen so etwas geschehen ist, befinden sich in psychotherapeutischer Behandlung.
Wie fühlt sich nun ein General oder ein Oberst, der vorsätzlich Dutzende Menschen, auch Kinder, getötet hat. Es waren zwar die Falschen, aber es war Vorsatz. Ist dieser Mensch abgehärtet oder krank? Ist er ein Psychopath?
Und wie fühlen sich Politiker, die für den Tod von Hunderten oder gar Tausenden Menschen, Männer, Frauen, Kinder, verantwortlich sind. Wie sieht es mit deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2><strong> </strong></h2>
<h2><strong>Der Untersuchungsausschuss Kundus möge feststellen:</strong></h2>
<p> <br />
1) dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.</p>
<p> 2) ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 berichtete von 4 entführten Personen.</p>
<p> 3) dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.</p>
<p> 4) dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus einen militärischen Erfolg zu erzielen.</p>
<h2>&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</h2>
<h2>Fußnote</h2>
<p>Wenn ein Mensch einen anderen versehentlich getötet hat (z.B. bei einem Verkehrsunfall) leidet er häufig unter der Schuld, unter dem Bild, das ihn immer wieder einholt. Viele, denen so etwas geschehen ist, befinden sich in psychotherapeutischer Behandlung.</p>
<p>Wie fühlt sich nun ein General oder ein Oberst, der vorsätzlich Dutzende Menschen, auch Kinder, getötet hat. Es waren zwar die Falschen, aber es war Vorsatz. Ist dieser Mensch abgehärtet oder krank? Ist er ein Psychopath?</p>
<p>Und wie fühlen sich Politiker, die für den Tod von Hunderten oder gar Tausenden Menschen, Männer, Frauen, Kinder, verantwortlich sind. Wie sieht es mit deren Psyche aus? Werden wir vielleicht von Kranken, von Psychopathen regiert?</p>
</div>
 
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