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	<title>Manfred Fenn &#187; 647 &#8211; Schreiben an Frau Susanne Kastner vom 20.02.2010</title>
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		<title>Schreiben an Frau Kastner, Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Kundus</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 21:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Fenn</dc:creator>
				<category><![CDATA[647 - Schreiben an Frau Susanne Kastner vom 20.02.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Manfred Fenn, Bredhornweg 76, 25488 Holm
Per Fax: 030/227-76405
Frau
Susanne Kastner im Deutschen Bundestag
Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Kundus
Verteidigungsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin                                                          Holm, den 20. Februar 2010
 
Untersuchungsausschuss Kundus &#8211; Verteidigungsausschuss
 
Sehr geehrte Frau Kastner,
ich bitte Sie als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses sowie des
Untersuchungsausschusses Kundus darauf einzuwirken, dass der Untersuchungsausschuss feststellt:
1) dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.
2) ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. (Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 berichtete von vier entführten Personen.)
3) dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.
4) dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus militärische Erfolge zu erzielen.
Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Manfred Fenn, Bredhornweg 76, 25488 Holm</span><br />
<em>Per Fax: 030/227-76405<br />
</em>Frau<br />
Susanne Kastner im Deutschen Bundestag<br />
Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Kundus<br />
Verteidigungsausschuss<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin                                                          Holm, den 20. Februar 2010</p>
<p><strong> </strong></p>
<div><strong>Untersuchungsausschuss Kundus &#8211; Verteidigungsausschuss</strong></div>
<div><strong> <br />
</strong>Sehr geehrte Frau Kastner,</div>
<p>ich bitte Sie als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses sowie des<br />
Untersuchungsausschusses Kundus darauf einzuwirken, dass der Untersuchungsausschuss feststellt:</p>
<p><strong>1)</strong> dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.</p>
<p><strong>2)</strong> ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. (Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 berichtete von vier entführten Personen.)</p>
<p><strong>3)</strong> dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.</p>
<p><strong>4)</strong> dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus militärische Erfolge zu erzielen.</p>
<p>Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
 
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