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	<title>Manfred Fenn &#187; 648 &#8211; Schreiben an Paul Schäfer vom 20.02.2010</title>
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		<title>Schreiben an den Obmann der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Fenn</dc:creator>
				<category><![CDATA[648 - Schreiben an Paul Schäfer vom 20.02.2010]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Kundus]]></category>
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		<category><![CDATA[Untersuchungsausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Manfred Fenn, Bredhornweg 76, 25488 Holm
Per Fax: 030/227-76180
Herrn
Paul Schäfer
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin                                                                                Holm, den 20. Februar 2010
Untersuchungsausschuss Kundus &#8211; Verteidigungsausschuss
 

Sehr geehrter Herr Schäfer,
Professor Norman Paech empfahl mir, Ihnen mein Anliegen vorzutragen. So bitte ich Sie als Obmann der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss darauf einzuwirken, dass der Untersuchungsausschuss feststellt,
1) dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.
2) ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. (Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 ging von vier entführten Personen aus.)
3) dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.
4) dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus einen militärischen Erfolg zu erzielen.
Auf meiner Internetseite www.manfredfenn.de finden Sie unter der Rubrik „Köderstrategie“, die Schreiben, die ich bislang an den Bundestag, den Verteidigungsminister und an andere geschrieben habe. Auch dieses Schreiben sende ich Ihnen als offenen Brief, den ich auf meine Homepage einstellen werde. Mein Schreiben an Herrn Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">Manfred Fenn, Bredhornweg 76, 25488 Holm</span><br />
<em>Per Fax: 030/227-76180</em><br />
Herrn<br />
Paul Schäfer<br />
Deutscher Bundestag<br />
Platz der Republik 1<br />
11011 Berlin                                                                                Holm, den 20. Februar 2010</p>
<div><strong>Untersuchungsausschuss Kundus &#8211; Verteidigungsausschuss</strong></div>
<p><strong> </p>
<p></strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Schäfer,</p>
<p>Professor Norman Paech empfahl mir, Ihnen mein Anliegen vorzutragen. So bitte ich Sie als Obmann der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss darauf einzuwirken, dass der Untersuchungsausschuss feststellt,</p>
<p><strong>1)</strong> dass die Fahrer der Tanklastzüge (Deutsche Staatsbürger afghanischer Herkunft) bewusst und vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht wurden.</p>
<p><strong>2)</strong> ob eventuell Geiseln im Inferno bei Kundus getötet wurden. Es steht nicht fest, ob 2 Fahrer oder auch die 2 Beifahrer entführt wurden. (Die ARD-Tagesschau vom 07.09.09 ging von vier entführten Personen aus.)</p>
<p><strong>3)</strong> dass im Falle einer Entführung deutscher Soldaten, Mitarbeiter oder ziviler Aufbaukräfte diese nicht von den eigenen Streitkräften getötet werden dürfen.</p>
<p><strong>4)</strong> dass die Bundeswehr sich nicht auf eine Stufe mit den Taliban stellen darf, die ihre Kämpfer zu Selbstmordattentaten anstiften. Die Bundeswehr darf nicht entführen lassen, um daraus einen militärischen Erfolg zu erzielen.</p>
<p>Auf meiner Internetseite <a href="http://www.manfredfenn.de/">www.manfredfenn.de</a> finden Sie unter der Rubrik „Köderstrategie“, die Schreiben, die ich bislang an den Bundestag, den Verteidigungsminister und an andere geschrieben habe. Auch dieses Schreiben sende ich Ihnen als offenen Brief, den ich auf meine Homepage einstellen werde. Mein Schreiben an Herrn Dr. Enrico Brissa vom 19.02.2010 habe ich zur Kenntnisnahme beigefügt.</p>
<p>Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen                                                                                              <span style="text-decoration: underline;">Anlage</span></p>
 
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